WAS?

Ist es ein Zeichen von Offenheit und Toleranz für das "westliche Leben" oder von Engstirnigkeit und Überheblichkeit, wenn jemand ein Kopftuchverbot in der Verfassung verankern möchte?


Ist es ein Zeichen des Bedürfnisses nach Einfachheit oder von denkfauler Drögheit, wenn jemand harmlose Wortspiele nicht versteht?


Ist es ein Zeichen von Fleiß und Leistungswillen oder von sozialer Kälte und Geiz, wenn jemand den Schwachen nicht helfen will?


Ist es ein natürliches Bedürfnis nach Schutz oder blindwütiger Nationalismus, wenn jemand aus seiner "Heimat" eine Festung machen möchte?


Ist es kritische Analyse oder selektive Blindheit, wenn jemand Europa als Beamtenburg und nicht als Friedensprojekt versteht?


Ist es faschistoide Verblendung oder purer Neo-Liberalismus, wenn jemand die Entwicklung in Argentinien als immerhin gut für die Wirtschaft empfindet?


Ist es die Sehnsucht nach Frieden oder fanatischer Putinismus, wenn jemand meint, die Ukraine sollte doch endlich auf die von Russland besetzten Gebiete verzichten?


Ist es Pragmatismus oder gefährliche Dummheit, wenn jemand die erfolgreichen Umweltschutzmaßnahmen wieder rückgängig machen möchte, weil sie haben ja eh schon gewirkt?

Ist es demokratische Vielfalt oder Schwurblertum, wenn jemand für sich reklamiert, "das wohl noch sagen zu dürfen"?

Wir haben keinen Grundkonsens mehr über die Art, wie wir zusammenleben wollen und können. 

Das ist die Grundlage für Faschismus und Diktatur. 

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Kommentare: 1
  • #1

    Tom (Montag, 03 November 2025 14:12)

    Irgendwann wir man uns vorwerfen, es nicht verhindert zu haben. Aber ich wüsste nicht wie ...