Is so.

Lasset uns festhalten, was Sache ist.


Die ÖVP hat einen DNA-Schaden, den sie über Jahrzehnte mit sich herumschleppt und den einer ihrer früheren Granden als "2000 Jahre katholische Intrige" bezeichnet hat.

Diese Partei ist in der Substanz unehrlich und hat schon immer ihre politischen Weggefährten so gut sie konnte betrogen und beschissen.

Das einzig moderne, das seit 2015 ein gewisser Sebastian Kurz und Kumpane in diese Partei hineingetragen haben, ist eine gnadenlos perfekte Manipulations-Machinerie und die substanzielle Bereitschaft, auf jegliches Unrechtsbewusstsein zugunsten des eigenen Machtanspruchs zu verzichten.


Alle anderen Parteien haben es bisher nicht geschafft, sich professionell so aufzustellen, dass sie den bis an die Zähne bewaffneten türkisen Kommunikatoren auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnten.


Was die Grünen motiviert, sich in einem Stockholm-Syndrom katastrophalen Ausmaßes einzuigeln, wird wohl eine lohnende Aufgabe für Abschlussarbeiten von Psychoanalytikern sein und bleiben.


Die wahren Betreiber der Katastrophe sind aber die Sozialdemokraten. Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

PRW sitzt bei den jüngsten heiklen Gesprächen mit den anderen Parteien mit ihrer politischen Gouvernante Doris Bures - ein Urgestein aus der Gusenbauer- und Faymann-Ära.

Mehr muss man nicht wissen, um die absolute Inkompetenz und politische Instinktlosigkeit der aktuellen Parteivorsitzenden zu begreifen.

Niemand im Land hat PRW in all den Irrungen und Wirrungen rund um Kurz als ernstzunehmende Alternative zum moralbefreiten Kanzler in Erwägung gezogen. Und - das hat sie durch ihr zögerliches Verhalten mehr als deutlich gezeigt - auch sie selbst nicht.

Solange dieser desaströse Zustand der SPÖ anhält, können die Türkisen einen Hydranten aus dem 18. Jahrhundert in den Ballhausplatz setzen und trotzdem jede Wahl gewinnen.


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Kommentare: 2
  • #1

    Edith (Sonntag, 10 Oktober 2021 20:37)

    Gefällt mir!
    Ja, und ad Verhalten der Grünen: s‘warad wengan Futtertrog

  • #2

    Barbara Riedl (Montag, 11 Oktober 2021 23:21)

    Ich stimme zu, bin aber bei den Grünen geneigter. Das Gefühl, etwas dagegensetzen zu müssen, das Gefühl, man kann diese Bande nicht gänzlich allein fuhrwerken lassen. Auch den Willen, zumindest ein paar ihrer Ideen umsetzen zu können. Das mag blauäugig sein. Mir gefällt aber die Idee, dass da noch ein paar sind, die nicht nur unanständig sind. Es ist jedenfalls nicht der Futtertrog, der sie weitermachen lässt. Nenn es Idealismus, oder nenn es Versntwortungsbewusstsein. Ein Jammer nur, dass sie das so gar nicht rüberbringen können