Etikettenschwindel.

2017 konnten sich Türkis-WählerInnen noch (sehr theoretisch!) rausschwindeln. Damals war es für naive Menschen grade noch vertretbar, zu behaupten, man wolle den Basti, damit das Land endlich auch moderner wird. 

Grade noch, denn der Fokus auf die Routenschließung für Schutzsuchende ließ schon ausreichend Böses erahnen.

17 Monate nach Regierungsantritt mit den Effen muss jedem allerhöchstens durchschnittlich intelligenten Menschen klar sein, was man kriegt, wenn man Basti wählt:

Eine vollkommen schmerz-/wissens-/moral- und skrupel-befreite Kamarilla von System-Profiteuren, die alles im Sinn haben, nur nicht Sparen im System.

Verschärft durch die geradezu lustvolle Bereitschaft, mit den Faschisten-Schmuddel-Kindern zu regieren, denn die wären doch allemal bereit, auch den übelsten Dreck aus der Versenkung zu holen, Hauptsache, die Mehrheit gegen Links ist einbetoniert. 

Das muss schon ein besonderes Gefühl sein, wenn man die eigenen Bedürfnisse nach Niedertracht und Klassenkampf vom Koalitionspartner ausleben lassen kann - ab und zu eine halbherzige Entschuldigung aus hohlen Gedanken wird man den Medien (speziell im Ausland) halt dann schon hinwerfen müssen.

Wer nach dem Etikettenschwindel von 2017 wirklich immer noch glaubt - und diverse bürgerliche Journalisten ereifern sich schon wieder! - eine Stimme für Kurz würde die FPÖ daran hindern, Nr.1 zu werden, verdrängt, dass mit jeder Kurz-Stimme ein FPÖ-Faschist in der nächsten Regierung wiedergewählt wird. 

Kurz ist eben nicht der Bändiger der FPÖ, sondern der Heger und Pfleger eines Gedankenguts, das er selbst in höchste Ämter gehievt hat und zum schamlosen Beklauen des Volksvermögens geradezu animiert.

Das sollte man wirklich nicht vergessen:

Wer Kurz wählt, wählt die FPÖ in die Regierung und mit ihnen die Inkarnation des faschistischen Einzelfalls.

So weit kommts noch...

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